Welche Befunde müssen vom Arzt dokumentiert und aufbewahrt werden?

Kategorien: Medizinrecht

Welche Befunde müssen vom Arzt dokumentiert und aufbewahrt werden?

Von Fachanwältin für Medizinrecht Gabriele Mayer.

Der Arzt hat die Pflicht, die zur Diagnose und Durchführung der Therapie erhobenen Befunde zu dokumentieren und die erhobenen Befunde in der Regel zehn Jahre lang aufzubewahren.

Bei Röntgenbildern, CT und MRT gilt eine 30-jährige Aufbewahrungsfrist gemäß §§ 28 IV Nr. 1 RöVo; 43 V StrahlungsschutzVO. Dies gilt natürlich auch für den Krankenhausträger. Kann in einem Arzthaftungsprozess der verklagte Arzt, bzw. der Träger des entsprechendes Krankenhauses dies nicht dokumentieren, kann dem Patienten eine Beweiserleichterung hinsichtlich des objektiven Fehlverhaltens und des Verschuldens zu Gute kommen.

 

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