Archiv des Autors: Kanzlei

Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € wegen groben Befunderhebungsfehler mit anschließender Sepsis und Multiorganversagen

Die Klägerin wurde nach einem Sturz wegen fortdauernder Beschwerden mit Injektionen behandelt. Eine Röntgenaufnahme wurde nicht veranlasst. Da sich bei der Sturzverletzung eine röntgenologische Befunderhebung als absoluter Standard geradezu aufdränge, wertete das Oberlandesgericht Brandenburg dies als groben Befundungsfehler mit der … Weiterlesen

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Befristung von Arbeitsverträgen – Verbot der Kettenbefristung

Mit Beschluss vom 06.06.2018 hat das Bundesverfassungsgericht unter dem Aktenzeichen: 1 BvL 7/14, 1 BvR 1375/14 die gesetzliche Beschränkung befristeter Arbeitsverträge für verfassungsgemäß erklärt, weil dies der Sicherung der unbefristeten Dauerbeschäftigung als Regelbeschäftigungsform dient und insbesondere der Pflicht des Staates … Weiterlesen

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Erbrecht – Behindertentestament

Oftmals verhält es sich so, dass ein behinderter Mensch seinen Lebensunterhalt nicht selbst erwirtschaften kann und auf staatliche Hilfe angewiesen ist. Diese Situation tritt zumeist mit dem Tod des letzten Elternteils ein. Hat der behinderte Mensch etwas geerbt, so ist … Weiterlesen

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75.000 € Schmerzensgeld nach erlittener Querschnittslähmung aufgrund fehlender Aufklärung bei einer Bandscheibenoperation durch Lasernukleotomie

Der Kläger hat infolge einer Bandscheibenoperation durch Lasernukleotomie eine partielle Querschnittslähmung erlitten. Da er über dieses mit der Operation verbundene Risiko nicht richtig aufgeklärt worden war, wurde das Krankenhaus durch das Oberlandesgericht Köln zu einem Schadenersatz verurteilt. Dem Patienten wurde … Weiterlesen

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Haftung eines Gynäkologen für schweren Geburtsschaden; 400.000 € Schmerzensgeld

  Einem Kind, das mit Verzögerung und einer schweren Hirnschädigung entbunden wurde, nachdem ein Gynäkologe mit einem pathologischem CTG behandlungsfehlerhaft umgegangen ist, kann ein Schmerzensgeld in Höhe von 400.000 € zustehen. Ein in der Praxis des beklagten Facharztes für Gynäkologie … Weiterlesen

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Schmerzensgeld aufgrund Sauerstoffunterversorgung durch fehlerhafte gynäkolische Behandlung

Geburtsschaden, Haftung des niedergelassenen Gynäkologen Das Oberlandesgericht Hamm verurteilte mit Urteil vom 19.03.2018 (3 U 63/15) einen niedergelassenen Gynäkologen zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 400.000 €, mit der Feststellung, dass der Arzt für jegliche weitere vergangene und und … Weiterlesen

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Schmerzensgeld durch Krankenhausträger wegen erlittener Armplexusparese bei Geburt

Das Oberlandesgericht München entschied mit Urteil vom 05.04.2018 (24 U 3486/16), dass ein Schmerzensgeld in Höhe von 65.000 € von dem Krankenhausträger, in dem die Geburt stattfand, zu zahlen ist. Zudem wurde festgestellt, dass er für alle vergangenen und künftigen … Weiterlesen

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70.000 € Schmerzensgeld und Schadensersatz aufgrund Befunderhebungsfehler

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 17.05.2018 (7 O 32/17) entschieden, dass das Unterlassen der Wiedereinbestellung eines Patienten (hier eines stark fiebrigen Kindes) zu einer medizinisch gebotenen weiteren Diagnostik nicht nur ein Verstoß gegen die Pflicht zur therapeutischen Aufklärung … Weiterlesen

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Haftung auf mehr als 25.000,00 € Schmerzensgeld eines Kinderarztes und Orthopäden bei Fehldiagnose zur Hüfte eines Kleinkindes

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 31.10.2016 (Az.: 3 U 173/15) festgestellt, dass ein Kinderarzt und ein Orthopäde für eine nicht korrekte Reifeverzögerung der Hüfte eines Kleinkindes haften. Bei einer U 3 Voruntersuchung war ein auffälliges Gangbild zunächst durch … Weiterlesen

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Schadensersatz aufgrund fehlerhafter Entscheidung des Rettungsassistenten

Der Kläger hatte wegen Atembeschwerden und Schmerzen im Brustbereich den Notarzt angerufen. Die Rettungsassistenten beließen den Kläger zu Hause, er solle sich hausärztlich behandeln lassen. Der Hausarzt wies den Kläger später wegen Verdachts auf Herzinfarkt in das Krankenhaus ein, wo … Weiterlesen

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