500.000,00 € Schmerzensgeld bei Querschnittslähmung nach Katheder-Operation

Das OLG München hat mit Urteil vom 23.01.2020 entschieden, dass einer jungen Frau, die sich einer Operation unterziehen musste, ein Schmerzensgeld in Höhe von 500.000,00 € zuzusprechen ist, zuzüglich Zinsen in Höhe von 250.000,00 €.

Nach einem Kreislaufzusammenbruch sollte der Klägerin im Bein ein Katheter in eine Vene eingeführt werden. Der Katheter landete im Spinalkanal was zunächst nicht auf Röntgenbildern aufgefallen war.

Der Fehler führte zu einer vollständigen Lähmung ab dem 4. Halswirbel.

OLG München, Urteil vom 23.01.2020

 

Gabriele Mayer

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht

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