Sauerstoffunterversorgung bei Geburt führt zu schwerwiegenden Hirnschäden

 

Das OLG Oldenburg hat mit Urteil vom 13.11.2019 (Az.:  5 U 108/18) festgestellt, dass die Verwechselung des Herzschlags des Ungeborenen mit dem der Mutter, sodass der starke Abfall der Herzfrequenz des Kindes nicht erkannt, und die Sauerstoffunterversorgung zu spät erkannt wurde und einen groben ärztlichen Behandlungsfehler darstellt. Deshalb haftet die Klinik dem schwerbehinderten Kind auf Schmerzensgeld in Höhe von EUR 500.000,- und auf weiteren materiellen Schadensersatz.

OLG Oldenburg / Urteil vom 13.11.2019 – Az. 5 U 108/18)

 

Gabriele Mayer

Rechtsanwältin und Fachänwältin für Medizinrecht

 

 

 

 

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