Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 € nach grob fehlerhafter Behandlung von Bandscheibenschäden

Das OLG Celle hat mit Urteil vom 10.08.2018 festgestellt, dass eine intramuskuläre Injektion von Schmerzmitteln bei mehreren vorliegenden Bandscheibenschäden grob fehlerhaft war.

Der Patient, der nach mehreren Gaben der Medikamente aufgrund eines septischen Schocks zusammengebrochen war und in einen Zustand verfiel, nachdem er nur noch künstlich beatmet werden konnte, hatte in der Patientenverfügung die Unterlassung weiterer Behandlungsmaßnahmen gewünscht.

Das Gericht sprach der Witwe ein Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 € zu.

OLG Zelle, Urteil vom 10.08.2018 / Az.: 1 U 71/17

Gabriele Mayer

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht

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