Schadensersatz-und Schmerzensgeldanspruch aufgrund einer fehlerhaften Operation bei Implantation einer Hüfttotalendoprothese

Das OLG Köln hat aufgrund eines fachorthopädischen Sachverständigengutachtens festgestellt, dass der beklagte Operateur  bei der Operation zur Einsetzung eines künstlichen Hüftgelenks, den Schaft und das Halsteil der eingesetzten Prothese fehlerhaft miteinander verspannt hat, sodass sich die Prothese lockerte.

Deshalb wurde eine Revisionsoperation erforderlich. Aufgrund der fehlerbedingten Schmerzen, der eingeschränkten Beweglichkeit des Hüftgelenks und der eingeschränkten Gehfähigkeit verurteilte das Oberlandesgericht Köln den Operateur  zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 50.000 €.

OLG Köln, Urteil vom 23.05.2018, 5 U 148/16

 

Gabriele Mayer

Rechtsanwältin – Fachanwältin für Medizinrecht

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