Haftung des Krankenhauses bei fehlerhaftem Medizinprodukt (CTG-Gerät)

Der BGH hat festgestellt, dass ein nur notdürftig repariertes Medizinprodukt, das Schäden verursacht, dass die behandelnde Klinik Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen hat.

Vorliegend wurde der Stecker eines CTG-Gerätes nur notdürftig mit einem Heftpflaster repariert. Dadurch wurden die Herztöne des Kindes nur unzureichend aufgezeichnet. Das Kind kam deshalb aufgrund eines nicht bemerkten Sauerstoffmangels, mit einem schweren Hirnschaden zur Welt. Die Behandler haften wegen der ganz offenbar mangelhaften Reparatur und dem fahrlässigen Handeln deshalb auf Schadensersatz und Schmerzensgeld

BGH, Urteil vom 24.07.2018 /VI ZR 294/17/

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