Arbeitsrecht – Aufhebungsvertrag – Kündigung

Verträge mit denen ein Arbeitsverhältnis aufgehoben werden soll – sog. Aufhebungsverträge – beinhalten oftmals erhebliche Risiken, insbesondere für Arbeitnehmer, die nicht über ein Anschlussarbeitsverhältnis verfügen.

In aller Regel werden Aufhebungsverträge geschlossen, um eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses zu vermeiden. Dies liegt vor allem im Interesse des Arbeitgebers, der damit die hohen Risiken umgeht, die das Kündigungsschutzrecht enthält.

Arbeitnehmer schließen leider immer wieder Aufhebungsverträge ab, ohne dabei das Optimum herauszuholen.

Ist einmal ein Aufhebungsvertrag unterschrieben, ist es für eine Nachbesserung meist zu spät. Jetzt hat das Bundesarbeitsgericht in einer Entscheidung vom 07.02.2019 geurteilt, dass eine Arbeitnehmerin einen Aufhebungsvertrag auch dann nicht widerrufen kann, wenn dieser außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossen wurde. Im konkreten Fall erfolgte der Vertragsabschluss in der Privatwohnung der Arbeitnehmerin (BAG 6. Senat/1 Ca 1955/18).

Von daher ist nicht nur bei einer Kündigung eines Arbeitsverhältnisses, sondern auch bei Abschluss eines Abhebungsvertrages die Inanspruchnahme anwaltlicher Beratung und anwaltlicher Hilfe dringend geboten.

 

Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Kündigungsschutzrecht ist in unserer Kanzlei für Sie Herr Prof. Kurt-Ulrich Mayer

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