75.000 € Schmerzensgeld nach erlittener Querschnittslähmung aufgrund fehlender Aufklärung bei einer Bandscheibenoperation durch Lasernukleotomie

Der Kläger hat infolge einer Bandscheibenoperation durch Lasernukleotomie eine partielle Querschnittslähmung erlitten. Da er über dieses mit der Operation verbundene Risiko nicht richtig aufgeklärt worden war, wurde das Krankenhaus durch das Oberlandesgericht Köln zu einem Schadenersatz verurteilt. Dem Patienten wurde ein Schmerzensgeld in Höhe von 75.000 € sowie weiterer Schadensersatz zugesprochen.

OLG Köln, Urteil vom 23.03.2016, Aktenzeichen 5 U 8/14

Gabriele Mayer

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht

 

 

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