Wildschäden in Maisschlägen

Wildschäden in Maisschlägen // von  Rechtsanwalt Prof. Kurt-Ulrich Mayer

Heute wird aufgrund hoher Subventionierung immer mehr Mais auf riesigen Schlägen angebaut, die eine Bejagung und damit verbundene Abwehr, insbesondere des Schwarzwildes, nahezu unmöglich machen, wenn der Landwirt keine Schussschneisen angelegt hat. Eine Anlage solcher Bejagungsschneisen ist ihm auf großen und besonders gefährdeten Flächen durchaus rechtlich zuzumuten. Unterlässt der Landwirt dies und treten größere Wildschäden auf, trifft den Landwirt ein erhebliches Mitverschulden. Keinesfalls sollte daher der Jagdpächter in solchen Fällen widerspruchslos Wildschadens-ersatzforderungen hinnehmen.

 

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