Artikel zu: Medizinrecht

650.000 € Schmerzensgeld bei einem schweren Hirnschaden (apallisches Syndrom)

    Das Kammergericht Berlin entschied mit Urteil vom 16.02.2012 folgenden Fall:   Ein ca. 4 jähriges Mädchen brach sich bei einem Sturz den linken Arm. Am gleichen Tag erfolgte die Operation des Kindes zur Fixierung des Bruches, damit dieser … Weiterlesen

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Ablösung der Netzhaut und Verlust des Sehvermögens infolge grober Behandlungsfehler

Ein 29-jähriger Mann bemerkte eine Sehstörung auf seinem rechten Auge. Die Augenärztin stellte beim Patienten ein Netzhautloch (Foramen) und eine Glaskörperblutung fest. Zur Behandlung nahm die Ärztin eine Laserkoagulation (auch Photokoagulation genannt; ein Routineverfahren, bei dem die Netzhaut nach Betäubung … Weiterlesen

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Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 € aufgrund verspäteter Operation bei Glaukom

Bei dem Kläger wurde ein Glaukom wegen unzureichender Befunderhebung und Behandlung zu spät operiert, sodass es zum Verlust der Lesefähigkeit auf einem Auge sowie einem fortgeschrittenen Gesichtsfeldausfall kam. Das Oberlandesgericht Hamm hat dem Kläger ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 … Weiterlesen

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Schmerzensgeld bei Behandlungsfehler: Verletzung der Speiseröhre bei der Operation an der Halswirbelsäule

Der Fall verhielt sich wie folgt: Durch einen Behandlungsfehler ist es bei der Operation an der Halswirbelsäule zu einer Verletzung der Speiseröhre gekommen. Das Oberlandesgericht Hamm hat dem Patienten durch Urteil vom 23.10.2015 ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 € … Weiterlesen

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Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € wegen groben Befunderhebungsfehler mit anschließender Sepsis und Multiorganversagen

Die Klägerin wurde nach einem Sturz wegen fortdauernder Beschwerden mit Injektionen behandelt. Eine Röntgenaufnahme wurde nicht veranlasst. Da sich bei der Sturzverletzung eine röntgenologische Befunderhebung als absoluter Standard geradezu aufdränge, wertete das Oberlandesgericht Brandenburg dies als groben Befundungsfehler mit der … Weiterlesen

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75.000 € Schmerzensgeld nach erlittener Querschnittslähmung aufgrund fehlender Aufklärung bei einer Bandscheibenoperation durch Lasernukleotomie

Der Kläger hat infolge einer Bandscheibenoperation durch Lasernukleotomie eine partielle Querschnittslähmung erlitten. Da er über dieses mit der Operation verbundene Risiko nicht richtig aufgeklärt worden war, wurde das Krankenhaus durch das Oberlandesgericht Köln zu einem Schadenersatz verurteilt. Dem Patienten wurde … Weiterlesen

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Schmerzensgeld durch Krankenhausträger wegen erlittener Armplexusparese bei Geburt

Das Oberlandesgericht München entschied mit Urteil vom 05.04.2018 (24 U 3486/16), dass ein Schmerzensgeld in Höhe von 65.000 € von dem Krankenhausträger, in dem die Geburt stattfand, zu zahlen ist. Zudem wurde festgestellt, dass er für alle vergangenen und künftigen … Weiterlesen

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70.000 € Schmerzensgeld und Schadensersatz aufgrund Befunderhebungsfehler

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 17.05.2018 (7 O 32/17) entschieden, dass das Unterlassen der Wiedereinbestellung eines Patienten (hier eines stark fiebrigen Kindes) zu einer medizinisch gebotenen weiteren Diagnostik nicht nur ein Verstoß gegen die Pflicht zur therapeutischen Aufklärung … Weiterlesen

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Schadensersatz aufgrund fehlerhafter Entscheidung des Rettungsassistenten

Der Kläger hatte wegen Atembeschwerden und Schmerzen im Brustbereich den Notarzt angerufen. Die Rettungsassistenten beließen den Kläger zu Hause, er solle sich hausärztlich behandeln lassen. Der Hausarzt wies den Kläger später wegen Verdachts auf Herzinfarkt in das Krankenhaus ein, wo … Weiterlesen

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Haftung des Gynäkologen bei der Abklärung von Brustkrebs

Zur Abklärung eines unklaren Herdbefundes in der Brust einer Patientin darf ein behandelnder Arzt  zu einer Exzision mittels einer offenen Biopsie raten, wenn diese gegenüber einer ebenfalls in Betracht kommenden Stanzbiopsie die großere diagnostische Sicherheit bietet und zugleich als therapeutischer … Weiterlesen

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