Gemeinsames Sorgerecht und Kindeswohl

 

Die Anordnung des gemeinsamen Sorgerechts kann grundsätzlich dem Wohle des Kindes dienen. Wenn jedoch beide Elternteile gegen den jeweils anderen so große Vorbehalte haben, dass ein vertrauensvolles Zusammenwirken im Interesse des Kindes ausgeschlossen ist, dann verbietet es sich, das Sorgerecht zu Gunsten des nichtehelichen Vaters ohne Zustimmung der Mutter anzuordnen.
OLG Brandenburg: Az 10 UF 45/12, Beschluss vom 26.6.2012

Gabriele Mayer – Rechtsanwältin

 

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Familienrecht, Sorgerecht abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar