Haftung des Krankenhauses für den Konsiliararzt

Der BGH hat entschieden, dass ein Krankenhausträger einem Patienten für Arztfehler eines Konsiliararztes als dessen Erfüllungsgehilfen aus Vertrag (§ 278 BGB) haftet, wenn der Konsiliararzt hinzugezogen wird, weil es dem Krankenhaus an eigenem fachkundigen ärztlichen Person mangelt, der Krankenhausträger mit den Leistungen des Konsiliararztes seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Patienten erfüllt und die Honorierung des Konsiliararztes durch den Krankenhausträger erfolgt.

BGH-Urteil vom 21.01.2014 (Az.: VI ZR 78/13)

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